fleiheia
über Über
überwältigt
überhäuft
überschüttet
überrumpelt
übergangen.
übermorgen -–
über Haupt
nicht.
fleiheia, Donnerstag, 11. Oktober 2007, 12:16
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fleiheia
Antrag auf Arbeitsgenehmigung
Die Liebe im Kopf
Das Asyl der Feigheit
Steuerbar vs. Steuerfrei
Geflohen vor dem Krieg
Ins Land gerettet
Und die Luft verkauft
Reichen Wissens dort regierend
Lehrend nun der Theorie
Immer weiter forschend
Gleichungen gelöst
inszeniert vom Wissensdrang
Blick der 'Wahrheit' nur entgegen
Heimat bist du größer Söhne
Sitz ich hier und misse
Das Brot das meine Liebe nährt
Vom Herzen nur erleuchtet
Ist wahre Liebe im Kopf
Auf Zwangsurlaub
Ist eine Rückkehr möglich?
Zu Hause ist es immer gut!
Ist dort noch Nahrung übrig?
Der Stolz ist groß und mächtig
Vor Schmerzen auf der Hut
Sexy Frau mit Hut
Zieh dich aus mein Herz
Am schönsten bist du nackt
Leg dich in bloße Hände
Und blute dich gesund
Wein deine Seele rein
Kehr heim
fleiheia, Montag, 17. September 2007, 21:42
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fleiheia
Wehrmacht
Wie kann ich mich wehren
um deiner Macht zu entrinnen?
Wieviel Macht habe ich
gegen den Drang mich zu wehren?
Wie kannst du dich wehren
gegen die Macht meines Wehrens?
Wer macht diese Macht?
Wer wehrt sich?
Letztlich doch machtlos.
Macht los?
fleiheia, Samstag, 18. August 2007, 00:40
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fleiheia
An allem ist der Sommer schuld
Mit dem Sommer geht ein Jahr zu Ende
Seit ich träge, dunkel, kaum behende
Koffer schleppend und zerschlagen
Tapfer die Entscheidung ausgetragen.
Dann regnete es Illusion
Wunderblüten kenn ich schon
Kirschen pflücken die nicht mein
Kerne spucken die nicht dein
Kalt wars dann im Jänner
Pfeif ich ein Lied an all die Männer
Selbst sind wir Frauen mächtig
Im Singular nur mittelprächtig
Im Grün und 30 Jahr erwacht
Mut mir aus dem Herzen lacht
Sonnenbrillen Welten schaun
Regenschirme Erbsen baun
Niemals er enden sollte
Immer ich so leben wollte
Die Elfen zirpend leise flöten
Indess 4 Hände Gelsen töten
Picknickschmaus im hohen Gras
Perlen prickeln in dem Glas
Die Herzen hüpfen am Parkett
Eigentlich war er ganz nett
Einmal möchte ich noch sterben
Initialen in die Haut mir kerben
Wirklich wissen dass es ist
Gut getauscht für all den Mist
Der Sommer geht, Illusionen kommen
Im nächsten Winter schon zerronnen
Bis dann wieder Elfen flöten
Und Ringe meine Augen töten.
fleiheia, Freitag, 10. August 2007, 23:51
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fleiheia
AUS DER NEUGIER EINE TUGEND
Neugier.
Die neue Gier.
T(r)ugend.
Des Truges End.
Denn das R, sein unnötiges zuviel des Guten
Ist verstoßen
Und sein Schwinden lässt keine Rückkehr uns vermuten.
Da macht sich breit die neue Gier
Stellt sich dem Kampf
Mit dem Erzfeind Tugend jetzt und hier.
Neugier selbstbewußt und groß wie immer
Tugend klein
So wehrlos, veraltert – jünger wird sie nimmer.
Neugier bäumt sich auf und wächst in seiner Stärke
Rechnet mit dem Sieg
Tugend meint in Not: „Selbst ohne R zählen meine Werke!“
Und Neugier denkt bei sich im Stillen und wehement.
Des Kampfes ganz vergessend
Lieber bist du mir, du Tugend, als des Truges End.
Da lacht die neue Gier, wird ganz warm gefüllt mit Liebe
Tugend schaut auf
Wischt sich die Träne ab: „Da habt das R ihr Diebe!“
Seitdem Neugier und die Tugend niemals sich streiten
Ein Paar
So sie stets zu allen Zeiten heut durchs Leben reiten.
Wers bedenkt, bemerkt bestimmt und sicherlich
Kein Widerspruch
Die Neugier einer Tugend: Wärmer, schön und glück(R)lich ;-)
fleiheia, Donnerstag, 9. August 2007, 17:05
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