du trottel
du suam
du dodl
du depp
du dokka
du hiafla
du pleampö
du kaschperl
du ölch
donpedro, Freitag, 4. März 2011, 01:27
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donpedro
Die Qual
und du dachtest nur es wäre vorübergehend,
daß es gut wird,
endlich
aufhört.
Doch Nichts,
Nichts hört irgendwann auf,
du hast nur eine wahl,
dich damit abzufinden,
mit dem was ist,
abzusehen was wird,
abzuwarten,
daß es vorübergeht.
donpedro, Donnerstag, 3. März 2011, 20:36
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Leser fragen, penang antwortet (2)
"Warum richtet ausgerechnet der Emir von Katar die Weltmeisterschaft 2022 auf seinem paar Quadratkilometer großen glühend heißen Stecknadelkopf aus?"
"Weil er es kann."
penang, Freitag, 3. Dezember 2010, 01:24
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Leser fragen, penang antwortet
Leser fragen, penang antwortet (1)
"Ist es in Ordnung, in einer Samstagnacht nachdem man den ganzen Tag die Wohnung nicht verlassen hat, um 1:42 Uhr vom vierten Stock in den Keller zu gehen, um sich eine Flasche Rotwein zu holen, nur weil man bei den 6:01 Minuten Kettcar "Am Tisch"
schon wieder
einen Moralischen bekommen hat? "
"Ja, natürlich!"
penang, Sonntag, 19. September 2010, 01:43
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donpedro
BESTIMMUNG
eine seele sollst du haben
hat dir einmal ein freund erzählt
später wirst du eingegraben
hast du dich etwa doch verzählt
standst auf der bühne, großes leben
alles war so unberührt
freunde werdens wohl vergeben
der beitrag der bleibt ungebührt
weiter gings in vollem tempo
leere phrasen immer fort
intelligentes schuppenshampoo
the beach nannten wir diesen ort
oberflächlich mein detail
kurz und bündig,
hic et nunc, hier ich verweil
niemals ward ich mündig
alkohol war grund zum tun
auf einmal hatte alles sinn
glauben verspricht ewig zu ruhn´
hinüber sprach der augustin
nun stehst du da mit leeren händen
weißt nicht weiter mit mir selbst
wohin wird dich das chique-sal wenden
wenn du es gar selber wählst
lieder klingen: I am wasted
viele fragen: what is next
ist die antwort: have you tasted
versteht doch niemand deinen text
weiter dreht sich dieser reigen
ist doch nur teil des ganzen
schall und rauch durchbricht das schweigen
lässt dich zur ewigen musik tanzen
unsterblichkeit fordert dein wille
ohne rücksicht, wie man sichs nimmt
alleine hörtest du die stille
bist nicht allein, nur fremdbestimmt
donpedro, Freitag, 20. August 2010, 00:08
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tiefgang
Warten auf die erste Reihe oder Nächster in der Warteschlange
Untertitel: Sind wir uns doch einander ehrlich
Ein saftiger Wischer
nach hinten
dort, wo die zweite Reihe
nur ungern still steht
& wartet
sich auskratzt
& warten
sich auswischt
& wartet
bis es heller wird
doch
Gucklöcher sind Stillleben
zeitweise
sind gefrorene Flammen
polare Sinnbilder
& Brandlöcher
Zeitreisen
bis die Erleuchtung
den Ausblick verdunkelt
ein einziges Waten wird
durch matschiges Ödland
ein einziges Suchen
bis
dann endlich
das Warten
dann wirklich
das Frieren
ein Ende
findet
tiefgang, Mittwoch, 21. Juli 2010, 22:50
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tiefgang
Sonntagsplausch
Wie eine Schneedecke
zieht eine Wolke kühlend
unter dem Lichtball vorbei.
Ich fühle mich pudelwohl
im Schatten,
wenn alles andere strahlt.
Einzig die Trauerweide
lässt ihre Ästchen ruhig
im lauen Wind baumeln.
Warum jemanden seine
Natur ändern wollen?
Denke ich.
Ein Labrador gesellt sich dazu
und kackt vor den Stamm.
Sanft rascheln die Blätter.
Er scharrt ein Löchlein.
Warum immer alles
unter der Oberfläche halten?
Denke ich
und wende mich Judith zu.
Mir wird heiß.
Das Licht scheint
sich Löcher durch die Weißschicht
zu brennen.
Mein Verstand schmilzt
und ich beichte Judith,
dass ich vergessen habe,
den Müll zu entsorgen.
tiefgang, Dienstag, 8. Juni 2010, 08:43
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Ganz alleine auf der Weltausstellung von 1964
Die silberne Spange
-2-
Gab es jemals einen dieser verdammten Events, bei dem ich mich nicht in die Hostessen verliebt habe? Nicht nur in eine, sondern in 9 von 10. Also mindestens eine, beizeiten auch alle. Natürlich mit unterschiedlichen Begeisterungsniveaus. Hier und heute eh mal wieder in alle. Gott sei Dank gibts auch das männliche Personal, das grundsätzlich genauso aussieht wie Wolfgang Joop. Gut zum runterkommen. Upper und Downer halt.
Das Büffet hält wie üblich mit den Girls nicht mit. Currywurst mit warmem Kartoffelspuma im kleinen Einweckglas. Wann endlich ist es soweit, dass alle sagen, Speisen in diesen kleinen Einweckgläsern, das geht gar nicht. Nineties, O.K., aber in den Nuller Jahren war das schon fragwürdig, aber jetzt, Triple No. Die Billigwiener unter wässrigem Kartoffelpüree wären freilich auch ohne dem Einweckglas no go. Genießbar, Weißfischwürfel am Holzspieß mit Ajvar, immerhin. Egal, bin mittlerweile eh betrunken.
Und steh nicht mehr in der Ecke rum, sondern sitze zwar alleine aber recht exponiert. Der Zeremonienmeister kündigt eine Musiküberraschung an. Mich interessiert nur, ob Ried heut ins Finale kommt und die Münchner Kinderficker draußen bleiben. Und ob eine der Hostessen, bevorzugt Number 1, mit mir jetzt durch den Hamburger Dauerregen läuft und dann morgen mit mir die Biege macht. Nach Island. Stopp! Morgen nicht. Erst HSV.
Überhaupt morgen. Erst 10 Stunden arbeiten, dann direkt zum großen Spiel. Da brauch ich sie jetzt gar nicht zu fragen, wenn wir eh nicht zum Flughafen. Glück gehabt. Sondern erst mal HSV und Europapokal, kein Geld für Blumen, aber auswärts dabei. Würde sie natürlich nicht verstehen. Wenn doch, um so schlimmer. Ried und Stiegl-Cup natürlich noch weniger. Ich hab zwar den besten Anzug an und die schönsten Schuhe, aber das hat alles Mutter ausgesucht. Ich bin nur ein Fußballprolet.
Jetzt steht sie plötzlich vor mir. Die Beste von Allen, Number One. Nimmt mein leeres Glas, möchten Sie noch was trinken? Was soll ich sagen, wie passt Island auf diese Frage? Nein, noch ein Glas Weißwein. Ich meine, ja, noch ein Glas Weißwein. Bitte! Alles andere später. Der Zeremonienmeister steht wieder oben, gute Gelegenheit, den Blick von ihrem Busen abzuwenden.
Aha, jetzt kommt Roger Cicero. Er ist die Überraschung. Hoffentlich bringt Number One den Chardonnay schnell. Zeit für große Schlucke. Roger Cicero fängt an zu singen, singt exakt das was ich ihr sagen soll. Müsste. Erstaunlich, dass ausgerechnet der den Soundtrack zu meinem Leben kennt. Wo bleibt der Chardonnay? Ich muss jetzt ganz schnell betrunken werden.
Der Wein ist da und die schnellen Schlucke zeigen Wirkung. Roger Cicero setzt zu einem dreisten Cover von Klaus Lage an. Und macht das verdammt gut, insoweit ich das noch beurteilen kann. Der Wein ist nämlich schon gekommen und geleert. Komme verdächtig nahe an den Karaoke-Modus. Die silberne Spange. Wo ist Gursky, wenn man ihn braucht. Achja, in Ried natürlich.
penang, Mittwoch, 21. April 2010, 22:45
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Ganz alleine auf der Weltausstellung von 1964
Wenn man mit den Kindern der Reichen spielt, dann muss man natürlich die Regeln kennen. Glücklicherweise sind die Spiele der Kinder der Reichen nicht sonderlich kompliziert. Eigentlich mehr Hillbilly. Früher mag das anders gewesen sein, mit Kartenspielen die den Unterhaltungswert von Madrigaltänzen hatten.
Backgammon zum Beispiel kann man nach 10 Minuten üben mit dem Smartphone. Mit dem Handy halt. Einfach. Wie ein Poster an die Wand kleben. Man darf nur keine Angst haben. Und niemals vergessen, ein Hotelzimmer bleibt immer ein Hotelzimmer. Egal, ob es 10 oder 1000 Dollar kostet. Ob in New York oder im letzten Kaff von Ostthüringen. Noch besser als Backgammon ist natürlich Shufflebord. Im Zweifel ist halt das Holz schuld, sind ja nie alle Bohlen gleich.
Natürlich sollte man nicht übermütig werden. Nicht gleich im zweiten Flight den letzten Stoß für sich in Anspruch nehmen, weil man seine Mitspieler für doof hält. Eventuell spielen die das schon seit paar Passagen mehr. Wenn man dann die Plastikscheibe zielgenau in die minus 10 legt, dann könnte das Geschwafel von den stumpfen Bohlen eventuell schnell durchschaut werden. Das mit den Nägeln in den Bohlen geht erstrecht nicht. Komplett außerhalb steht man dann mit dem Satz, dass keiner meinen Plan kennt. Dann besser gleich den Hosenbund bis zu den Brustwarzen ziehen.
Dann vielleicht doch besser Backgammon. Gesprächsstoff für Small Talk gibt es ja genug bei Wikipedia. Also wenn die Eltern dabei sind, beim Spielen selbst kann man das natürlich vergessen. Wenn es beispielsweise um Curling, also Shuffleboard ohne Schiff, geht, dann darf man sich nicht auf Eurosport alle vier Jahre verlassen. Die erklären nämlich nie die wichtigste Regel! Das ist die mit der Free Guard Zone.
Viel wichtiger als alle Regeln. Man muss genug Alkohol vertragen können. Das ist jetzt natürlich kein Kriterium, wenn man die Tochter vom Scheich ehelichen will. Da helfen auch die Curling-Regeln nix. Oder vielleicht doch grad die. Keine Ahnung, ob man im Mittleren Osten den europäischen Winter an sich als eher proletarisch einstuft oder ganz im Gegenteil. Befürchte, eher letzteres. Ist wahrscheinlich wie Karaoke in Südostasien und Ostasien. Aber außerhalb des moslemischen Welt, nach einer Unmenge Alkohol immer noch den „Distinguished Gentleman“ spielen zu können, priceless! Alleine schon „distuinguished“ schreiben zu können, da wo jeder ein „e“ erwartet mit „i“, Stille im Raum. Könnte sein, dass das auch beim Ali so ist, zumindest dann, wenn die Party in Dubai statt Riad stattfindet.
Mittlerweile überschneidet sich das natürlich, mit den Kinder der Reichen spielen und die Töchter der Reichen heiraten. Zwei Seiten der selben Medaille! Zitieren von Sechziger Jahre Sprichworten ist ja immer gut. Antizipation ist weiterhin das Stichwort. Auch wenn keiner den Plan versteht. Das führt auch schon zum anderen Problemkomplex. Grundsätzliche Kenntnisse der französischen Sprache. Man muss „Epoisses“ schon aussprechen können, sonst ist die Aussage, wie wunderbar der ist, nicht verwertbar. Oder nicht belastbar.
Nach dem Besäufnis mit Daddy, wenn man Glück hat wenigstens mit Bordeaux statt dem grausigen Prickelwasser, ist die Dame der Herzens eine gmahte Wiesn. Aufgelegte Elfer. Formsache. Minimale Kenntnisse von Stehsätzen reicht voll und ganz aus. Wirst Du mich im Dezember genauso lieben wie im Mai und so. Also, wenn jetzt Mai ist, minimale Adaption ist schon notwendig. Idealsituation, Geschwafel gar nicht notwendig. Ich sage an dieser Stelle aus jüngster Erfahrung Halong Bucht. Noch besser, weil nicht so einfach, Gunung Bromo. Irgendwas exotisches halt, das was kann. Wahrscheinlich reicht sogar ein Gammel wie das Tadsch Mahal. Das beginnt nicht umsonst so wie Tadschikistan.
Wem der Weg dahin zu beschwerlich ist, kein Problem. Skandinavien. Stichwort Mitternachtssonne, die haut jede um, die kein Herz aus Stein hat. Ist wie für unsereins ein geiler Unterliga-Kick, der völlig unerwartet zum großen Kino wird. Fußball, gutes Stichwort, weil voll OK. Wie hat da neulich ein Amerikaner zu mir gesagt, Fußball, wir müssen es nicht verstehen oder gar mögen, aber wir müssen respektieren, dass es für die Welt außerhalb das wichtigste ist. Also im Zweifel im daran erinnern, Hallo!, Ich dachte wir haben einen Deal! Sonst hat man ganz schnell den Ruf weg, ein Homosexueller zu sein. Das ist zwar nix Schlimmes (in der westlichen Welt), aber auch die Töchter der Reichen bevorzugen einen Partner, der deutlich heterosexueller ist als der ungarische Fußballverband.
Zigarren, da kann ich leider nicht helfen. Für Raucher wahrscheinlich eh easy. Sonst einfach im stillen Kämmerlein den Selbstversuch wagen, bis es irgendwie nicht mehr zum Speiben ist. Sonst das Gespräch schnell in die Richtung Vorzüge von Mount Gay Extra Old Rum lenken. Wenn dann einer kichert von wegen gay, umso besser!
penang, Dienstag, 6. April 2010, 01:04
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tiefgang
Teppiche überleben Generationen
Heute kehre ich
häufiger dorthin
verfolge die vielen bunten Flocken
die aufgedunsenen
die spindeldürren
wie sie fallen
einfältig wirken
Von hier oben betrachtet aber
sieht es vielfältig aus
das Treiben
wie es Muster
in den Flickenteppich webt
Inzwischen mag ich
Strukturen
einfach
Es sind Leitfäden
gerissen
verknüpft
zum großen Ganzen
Heute kehre ich
nichts mehr
einfach so vom Tisch
ich staubsauge lieber
das Leben auf
am Fenstersims der Geriatrie
tiefgang, Sonntag, 14. März 2010, 12:03
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Last update: 2011.05.13, 21:57
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beschreibung: ziel von lesArt ist es, nachwuchsliteratInnen eine plattform zu geben, auf der sie ihre texte veröffentlichen können. jedEr ist eingeladen lyrik, kurzprosa und ähnliches hier zu posten
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lesArt@gmx.at
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bitte weiter machen, a la wikipedia des idioten
by donpedro (2011.03.04, 01:28)
du trottel
du suam
du dodl
du depp
du dokka
du hiafla
du pleampö
du...
by donpedro (2011.03.04, 01:27)
Die Qual
und du dachtest nur es wäre vorübergehend,...
by donpedro (2011.03.03, 20:36)
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